Vorauszahlungsbürgschaft
Sicherheiten für Auftraggeber schaffen
Schutz bei geleisteten Anzahlungen
Was ist eine Vorauszahlungsbürgschaft?
Eine Vorauszahlungsbürgschaft sichert Vorauszahlungen vom Auftraggeber ab, welche bereits an den Auftragnehmer geleistet wurden. Wenn der Auftrag laut Vertrag nicht ausgeführt werden kann, wird die Vorauszahlung durch die Bürgschaftsversicherung zurückerstattet.
Vorauszahlungen bzw. Vorleistungen werden im Vorfeld gezahlt, wenn das betreffende Unternehmen für seine Dienstleistung zu Beginn Ausgaben tätigen muss, z.B. für Materialien zur Errichtung eines Bauwerkes. Bei Verträgen in Verbindung mit Vorauszahlungsbürgschaften, werden meistens im vereinbarten Vertrag individuelle Laufzeiten festgehalten.
Ablauf der Vorauszahlungsbürgschaft
Ein Unternehmen mit vielen Standorten benötigt ein zusätzliches Lager, um das Warensortiment, sowie die Bestände zu erweitern. Ein Bauunternehmen wird für die Errichtung des neuen Gebäudes beauftragt. Der Bau des neuen Lagers ist mit der Beschaffung von vielen Materialien verbunden. Nun verlangt das Bauunternehmen eine Vorleistung/ Vorauszahlung, um einen Teil der Aufwendungen bzw. Kosten im Vorfeld abdecken zu können.
Nun hat das Unternehmen, welches den Bauauftrag erteilt Zweifel, dass der Auftrag ordnungsgemäß lt. Vertrag bis zum Schluss ausgeführt wird. Das Bauunternehmen hat jetzt mit einer Vorauszahlungsbürgschaft, durch ein entsprechendes Versicherungsunternehmen, die Sicherheit, dass die geleistete Vorauszahlung im Falle von Leistungsunfähigkeit oder gar einer Insolvenz trotzdem an den Auftraggeber zurückerstattet wird.
Vorteile der Vorauszahlungsbürgschaft
Vorteile der Vorauszahlungsbürgschaft
- getätigte Vorleistungen sind gesichert
- Bürgschaft haftet bei Insolvenz
- Zahlung des Auftraggebers gesichert
- Rückzahlung des Auftragnehmers gesichert







